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Nachhaltiger Kleiderschrank in der Schweiz: Tipps

Eigentlich will niemand von uns Umweltzerstörung und moderne Sklaverei unterstützen. Sobald es um unsere Garderobe geht, tun wir dies dennoch oft, ohne uns dessen vollauf bewusst zu sein. Und auch wenn wir die Hochglanz Fassade der Fast Fashion durchschaut haben und das ausbeuterisches und umweltschädliches Business dahinter erkannt haben, bleibt die grosse Herausforderung, konsequent nachhaltige Mode zu konsumieren.

Auch in der Mode ist das Mantra für einen nachhaltigen Konsum, 1.REDUCE, 2.REUSE, 3.RECYCLE. Mit folgendem Leitfaden wollen wir dir helfen, deinen Konsum nachhaltiger zu gestalten, ohne auf deinen modischen Style zu verzichten. Inklusive Tipps und Links von lokalen Schweizer Anbietern und Plattformen mit überraschend preiswerten Angeboten.

 

1.Reduce (reduzieren):

Minimalismus ist auch im Kleiderschrank in. Wenn du herausfinden willst mit wie wenig Kleidungsstücken du eigentlich auskommst, solltest du die Ansätze von „Project 333“ und „Capsule Wardrobe“ testen.

Garderobenständer mit schwarzen Kleidungsstücken

Für alle die es langsamer angehen wollen. Der erste wichtige Schritt ist es, vor jedem Kauf zu überlegen, ob du dieses Kleidungsstück wirklich benötigst.

Insbesondere bei Kleidern, die du nur für eine kurze Zeit oder für einen bestimmten Anlass benötigst, lohnt es sich zu mieten. Folgende Schweizer Plattformen bieten dir die entsprechende Auswahl:

Vom Blazer fürs Office bis zum Festkleid: sharealook.com

Sportausrüstung vom Wanderrucksack bis zu den Skischuhen: sharely.ch.

Babykleidung von Grösse 44 bis 92: oioioibaby.ch



2. Reuse (wiederverwenden):

Je länger du deine T-shirts und Pullover trägst, desto besser für die Umwelt. Und bevor du etwas neu kaufst, kannst du prüfen, ob sich dein Bedarf auch in einem lokalen Secondhand Laden decken lässt. So verhinderst du all jene Emissionen, welche die Produktion eines neuen Modeaccessoire verursacht hätte  und unterstützt erst noch ein nachhaltiges Business.

Online kannst du dies beispielsweise unter kleiderberg.ch

Für all das, was du schon besitzt, aber selten trägst, kannst du auch gleich selbst zur VermieterIn werden und deinen Lieblingsstücken etwas Auslauf in fremde Kleiderschränke geben. (sharealook.com und sharely.ch).

 

3.Recycle/ Upcycle:

Wenn es doch etwas Neues sein soll, dann kannst du deinen ökologischen Fussabruck enorm entlasten, wenn du auf recycelte oder upcycelte Materialien setzt. Heute werden bereits deutlich mehr Textilien produziert, als die Menschheit überhaupt tragen könnte. Vieles landet ungetragen im Abfall. Innovative Marken recyceln deshalb beispielsweise Schnittabfälle anderer Textilfabriken und können damit auf den ressourcenintensiven Anbau von Baumwolle verzichten. Andere Produzenten fischen Geisternetze aus dem Meer, um diese in bequeme Socken zu verarbeiten.
Solche circular Fashion findest du auf www.revivi.shop oder reworkswitzerland.

50% weniger Co2 99% geringerer Wasserverbrauch bei der T-shirtproduktion dank BaumwollrecyclingTaucher schneidet einen Fisch aus einem verwaisten Fischernetz auf dem Meeresgrund
Wir alle können mit kleinen Konsumveränderungen etwas für eine bessere Welt tun  #wearthechange

 


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